Selbsthilfe in München

Selbsthilfe wird im Sinne der Förderrichtlinien der Landeshauptstadt München verstanden als selbstorganisiertes Handeln, das auf persönlicher, direkter oder indirekter Betroffenheit beruht.

Selbsthilfe findet in Selbsthilfeinitiativen, Selbsthilfegruppen und Vereinen statt. Sie ergänzt die Leistungen des professionellen Versorgungssystems und/oder greift neue Bedarfe und innovative Lösungsansätze auf.

Selbsthilfe beinhaltet gegenseitige unentgeltliche Unterstützung und Aktivitäten zum Wohle der Betroffenen und der Gemeinschaft auf vorrangig ehrenamtlicher Basis.

Die Landeshauptstadt (LH) München hat 1985 ein Programm „Selbsthilfeförderung“ initiiert, mit dem die Arbeit der Initiativen unterstützt wird. Damals waren es ca. 300 Gruppen, heute sind es ca. 1.300 Gruppen, Initiativen und Organisationen, die Unterstützung, Beratung und Hilfe anbieten.

Selbsthilfe umfasst Gesundheit, Behinderung, psychosoziale Probleme, Familie, Frauen,Männer, MigrantInnen, sowie Eltern-Kind-, Stadtteil- und Umweltinitiativen. Nach Schätzungen sind allein in München und Umgebung mehr als 30.000 BürgerInnen in diesen Initiativen, Projekten und Gesprächsgruppen aktiv und ehrenamtlich tätig.